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Karl Larenz
Wer war Karl Larenz?
Karl Larenz war ein deutscher Jurist, der von 1903 bis 1993 lebte. Er war Mitglied der sogenannten Kieler Schule, wobei bis heute nicht abschließend geklärt ist, ob er ein überzeugter Nationalsozialist war oder lediglich ein Opportunist. In jedem Fall schlug Larenz vor, § 1 BGB wie folgt zu ändern: „Rechtsgenosse ist nur, wer Volksgenosse, also deutschen Blutes ist." Damit wollte er die Rechtsfähigkeit des Menschen an die Zugehörigkeit zum „deutschen Volk" knüpfen, was eine fundamentale Abkehr vom universellen Menschenbild des BGB bedeutet hätte. Neben dieser dunklen Seite seines Wirkens ist Larenz aber auch für einen bedeutenden methodischen Beitrag bekannt, nämlich die Ausarbeitung der teleologischen Reduktion, die als Methode der Gesetzesauslegung bis heute eine wichtige Rolle spielt. Larenz ist also einerseits für seinen Vorschlag zur Änderung des § 1 BGB im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie bekannt und andererseits für die Ausarbeitung der teleologischen Reduktion.
Karl Larenz: 1903-1993; deutscher Jurist, Mitglied der Kieler Schule (unbekannt ob überzeugter Nationalsozialist oder Opportunist)
- Schlug vor § 1 BGB wie folgt zu ändern: „Rechtsgenosse ist nur, wer Volksgenosse, also deutschen Blutes ist“
- Ausarbeitung der teleologischen Reduktion
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Ziad T.
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