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Stein’sche Städteordnung
Was versteht man unter der Stein’schen Städteordnung?
Die Stein'sche Städteordnung, auch als Preußische Städteordnung bezeichnet, stammt aus dem Jahr 1808 und geht auf den preußischen Reformpolitiker Karl Freiherr vom und zum Stein zurück. Sie bildet die Grundlage für die moderne kommunale Selbstverwaltung in Deutschland. Mit ihr erhielten die Städte erstmals ein Recht auf kommunale Selbstverwaltung, konnten also ihre eigenen Angelegenheiten eigenverantwortlich regeln, anstatt vollständig der staatlichen Verwaltung unterworfen zu sein. Dieser Grundgedanke wirkt bis heute fort und findet sich in der kommunalen Selbstverwaltungsgarantie des Art. 28 Abs. 2 GG wieder. Die Stein'sche Städteordnung von 1808 ist also die von Karl Freiherr vom und zum Stein geschaffene Grundlage der modernen kommunalen Selbstverwaltung.
Stein’sche Städteordnung / Preußische Städteordnung: Grundlage für die moderne kommunale Selbstverwaltung in Deutschland von 1808; von preußischem Reformpolitiker Karl Freiherr vom und zum Stein
- Recht auf kommunale Selbstverwaltung (heute kommunale Selbstverwaltungsgarantie in Art. 28 II GG)
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Ziad T.
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