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Casum sentit dominus
Was bedeutet "casum sentit dominus"?
„Casum sentit dominus" lässt sich wörtlich übersetzen als „Den Zufall trägt der Herr der Sache", oder freier formuliert: Den Schaden trägt der Eigentümer. Gemeint ist damit die Zurechnung des Schadens für den Fall eines zufälligen Untergangs oder einer zufälligen Verschlechterung einer Sache. Geht also eine Sache unter oder wird sie beschädigt, ohne dass irgendjemand dafür etwas kann, so trifft dieser Verlust grundsätzlich denjenigen, dem die Sache gehört. Der Kontext, in dem dir dieser Grundsatz begegnen wird, ist die Gefahrtragung, beispielsweise die Preisgefahr beim Kauf einer Sache – also die Frage, ob der Käufer den Kaufpreis noch zahlen muss, obwohl die gekaufte Sache durch Zufall zerstört wurde. Casum sentit dominus bezeichnet somit den Grundsatz, dass den zufälligen Untergang oder die zufällige Verschlechterung einer Sache der Eigentümer zu tragen hat.
- Latein: Casum sentit dominus
- Deutsch: Den Zufall trägt der Herr der Sache / Den Schaden trägt der Eigentümer
- Bedeutung: Zurechnung des Schadens für den Fall eines zufälligen Untergangs oder einer zufälligen Verschlechterung einer Sache
- Kontext: Gefahrtragung, z.B. Preisgefahr beim Kauf einer Sache
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Ziad T.
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