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In dubio pro reo-Grundsatz

In dubio pro reo-GrundsatzIm Zweifel für den AngeklagtenZweifelssatzUnschuldsvermutung
Aktualisiert vor etwa 1 Monat

Was besagt der in dubio pro reo-Grundsatz?

Merke

In dubio pro reo-Grundsatz (lat.: „in dubio pro reo“, dt.: „im Zweifel für den Angeklagten“)

  • Zweifelssatz / Unschuldsvermutung: Wenn das Gericht Zweifel an der Schuld hat, ist zugunsten des Angeklagten zu entscheiden
  • Gewährleistet, dass niemand ohne hinreichende Beweise verurteilt wird und schützt so vor Fehlurteilen
  • Rechtsgrundlage: Abgeleitet aus Art. 103 II GG, Art. 6 II EMRK, 261 StPO

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Frage 1/1

T wird beschuldigt, ein Auto gestohlen zu haben. Nach der Beweisaufnahme bleiben beim Gericht erhebliche Zweifel, ob T tatsächlich der Täter war. Welche Aussagen sind richtig?

T ist freizusprechen
Es gilt der in dubio pro reo-Grundsatz
Das Gericht darf trotz Zweifeln verurteilen
Die Zweifel sind zulasten des Angeklagten zu werten
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