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Nemo tenetur se ipsum accusare
Was bedeutet "nemo tenetur se ipsum accusare "?
„Nemo tenetur se ipsum accusare" ist ein lateinischer Ausdruck, der übersetzt „niemand ist dazu verpflichtet, sich selbst anzuklagen" bedeutet. Die Bedeutung dieses Grundsatzes liegt darin, dass ein Beschuldigter im Strafprozess nicht gezwungen werden darf, aktiv an seiner eigenen Überführung mitzuwirken. Der Kontext, in dem dir dieser Ausdruck begegnet, ist der Nemo tenetur-Grundsatz im Strafrecht. Daraus folgt etwa, dass der Beschuldigte das Recht hat, zu schweigen, und dass aus seinem Schweigen keine nachteiligen Schlüsse gezogen werden dürfen. Nemo tenetur se ipsum accusare beschreibt somit das Recht des Beschuldigten, nicht zu seiner eigenen Überführung beitragen zu müssen.
- Latein: Nemo tenetur se ipsum accusare
- Deutsch: Niemand ist dazu verpflichtet, sich selbst anzuklagen
- Bedeutung: Beschuldigter im Strafprozess darf nicht gezwungen werden aktiv an seiner Überführung mitzuwirken
- Kontext: Nemo tenetur-Grundsatz im Strafrecht
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Ziad T.
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